Hamburg - Ein Hautbalsam aus der mittelalterlichen Klostermedizin erweist sich als wirksames Mittel gegen Schuppenflechte (Psoriasis). Dermatologen stellten fest, dass bereits nach zehntägiger Anwendung des Präparates (Mönchbalsam, in Apotheken) quälende Juckreizbeschwerden, Hautrötungen und Hauttrockenheit abklingen.

Weniger Rötungen durch Zink

Amerikanische und griechische Wissenschaftler kamen nun dem Wirkungsmechanismus des Balsams auf die Spur: In seinem Hauptwirkstoff, einem seltenen Baumharz, entdeckte ein Forscherteam der Universität Thessaloniki beachtliche Konzentrationen des Spurenelementes Zink. Zugleich melden Dermatologen der South Bay Laser Klinik in Los Angeles, dass Zink bei Psoriasis-Patienten die Rötung und Schuppung der Haut verringern kann. Pflanzen-Pharmakologen ziehen daraus den Schluss: Der Harzanteil des Balsams legt sich wie ein Wundpflaster über die entzündeten Hautstellen, darunter kann Zink für rasche Abheilung sorgen. (red)