Mercedes und Hummer bewegen Unternehmer Franz Haider auf der Erde.

Foto: Haider

Der Wiener Transportunternehmer wird mit dem Trägerflugzeug WhiteKnightTwo des Milliardärs und Virgin-Galactic-Gründers Richard Branson als erster österreichischer Tourist ins All fliegen. Die 130.000 Euro für das Ticket sind bezahlt, ein Großteil der Trainingsvorbereitungen bereits absolviert. Der Flug dauert zweieinhalb Stunden, fünf Minuten werden die Passagiere Schwerelosigkeit genießen können.

Franz Haiders Eltern gehörte schon ein kleines Transportunternehmen, er selbst hat eine Kfz-technische Ausbildung. "Ich habe die Fachschule für Motoren- und Kraftfahrzeugbau abgeschlossen, dadurch begleitet mich das Thema Fortbewegung schon mein ganzes Leben." Sein beruflicher Fuhrpark umfasst mehr als 30 Lkws mit Kippern und Kränen von Volvo und MAN.

Privat besitzt der Unternehmer zwei Autos. "Das eine ist ein Mercedes 500 SL Cabrio, das zweite ist ein Hummer, den habe ich jetzt seit gut zwei Jahren. Er ist ziemlich außergewöhnlich und hat mich schon immer fasziniert." Der schwarze Hummer fällt unter "Hobby": "Ich arbeite viel und finde, dass man sich ab und zu etwas leisten muss. Der Hummer macht Spaß, und jeder bewundert dieses Auto." Aber er wird selten gefahren. "Er ist ziemlich groß. In die Innenstadt fahren geht gar nicht. Durch seine Breite ist er nicht ganz einfach zu handeln, aber ich habe ihn im Griff - schließlich bin ich mit Lkws aufgewachsen." Der Hummer ist mit dem Komfort amerikanischer Autos gesegnet. "Er ist gemütlich und steht dem Mercedes in nichts nach." Der Mercedes 500 SL ist der große Bruder vom SLK. "Er hat ein Hardtop und fällt mit seinen 300 PS schon unter die Kategorie ,Sportwagen'." Es ist übrigens der vierte SL 500 des Unternehmers. Für kleine Ausfahrten steht auch noch eine Harley Davidson Elektra Glide im Fuhrpark. (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/8.2.2009)