Wien - Das deutsch-österreichische Schwarz-Weiß-Drama "Das weiße Band" von Michael Haneke ist bei den BAFTA-Awards (den Preisen der British Academy of Film and Television Arts) für den besten nicht-englischsprachigen Film nominiert. In der einzigen Kategorie der "britischen Oscars", die schon vor den offiziellen Nominierungen am 21. Jänner bekanntgegeben wurde, befinden sich auch Pedro Almodovars "Zerrissene Umarmungen", "Coco Chanel" von Anne Fontaine, "Let The Right One In" von Tomas Alfredson und "Un prophete" von Jacques Audiard. Die renommierten Preise werden am 21. Februar verliehen.

Mehr als 6.000 Mitglieder der British Academy of Film and Television Arts entscheiden in drei Runden über die Gewinner aus den 220 heuer eingereichten Filmen. Auf den bisher veröffentlichten Longlists finden sich mit u.a. "Avatar" von James Cameron, "The Hurt Locker" von Kathryn Bigelow oder "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino die üblichen Verdächtigen der diesjährigen Preissaison. Auch Christoph Waltz für seine Rolle in Tarantinos Film ist auf der Longlist der besten Nebendarsteller gereiht.

Hanekes "Das weiße Band" hat im vergangenen Jahr bereits die Goldene Palme in Cannes und drei Europäische Filmpreise eingeheimst. Waltz hat nach seiner Auszeichnung zum besten Darsteller in Cannes auch einen Bambi sowie US-Kritikerpreise erhalten. Sowohl Hanekes Film als auch Waltz sind auch für Golden Globes nominiert. (APA)