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Alexander Wrabetz und Dominic Heinzl beim Einstandsfest.

Foto: APA/Pfarrhofer

"Ich bin nur die Marionette", sagte Dominic Heinzl Freitagabend im Partyzelt vor seiner neuen Redaktion, "der Pius und der Alex sind die Gastgeber." 

Und so herzten "der Pius" (Strobl, Anm.) und "der Alex" (Wrabetz, Anm.) Heinzl innig - und im Rudel: Von Christina Stürmer bis zu Thomas Schäfer-Elmayer kam, wer durfte und konnte, freudig zur Powerkuschel-Audienz vor jenes Studio, in dem nun über gesellschaftliche Wertigkeit gerichtet werden wird. 

Wie so oft beim Knutschen verschwammen da Trennlinien. Etwa die zwischen Darstellern und Businesspartnern. Aber Heute-Herausgeberin Eva Dichand oder News-Chef Ata Athanasiadis (beide Medien gehörten schon bisher zu Heinzls Netzwerk) wird Heinzl gewiss so scharfzüngig begegnen wie Abwesenden, die vor Ort ihr Fett abbekamen: Marika Lichter etwa "habe ich in HD kaum erkannt". 

Früher, bei ATV, kam da auch der ORF dran. Pieksen aber stört beim Kuscheln - doch da "der Alex" erklärte, Heinzl ob seiner Klappe zu schätzen, bewies der Klasse - und trat nach unten: "Danke an ATV. Ihr habt tolle Werbung für mich gemacht." (Thomas Rottenberg, DER STANDARD; Printausgabe, 9./10.1.2010)