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Foto: Reuters/Garofalo

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Marco "Kindskopf" Arnautovic bejubelt mit Boss José Mourinho Oldie Walter Samuel.

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Mailand - Inter Mailand mit Marko Arnautovic ist am Samstag in der Serie A nur knapp einer Blamage entgangen. Der Meister lag gegen Schlusslicht Siena vor eigenem Publikum bis zur 88. Minute mit 2:3 zurück, ehe Wesley Sneijder mit seinem zweiten Treffer (88./Freistoß) und Walter Samuel (93.) noch die Wende herbeiführten.

Arnautovic kam beim Tabellenführer in der gesamten zweiten Hälfte am rechten Flügel zum Einsatz und hatte bei der Vorarbeit des entscheidenden Treffers seine Beine mit im Spiel. Es war der zweite Pflichtspieleinsatz für den 20-jährigen Stürmer, beim 1:0-Sieg bei Chievo Verona in der vergangenen Woche war er in der 88. Minute eingewechselt worden. Inter baute den Vorsprung auf den ersten Verfolger AC Milan auf elf Punkte aus. Die Lokalrivalen haben allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen, darunter jenes am Sonntag beim Tabellendritten Juventus Turin.

Diego Milito hatte für Inter nach 24 Minuten den Ausgleich zum 1:1 erzielt, Sneijder brachte den Titelverteidiger zwölf Minuten später in Front. Für Siena waren Tore von Massimo Maccarone (18., 65.) und Albin Ekdal (37.) schlussendlich zu wenig, dem Schlusslicht fehlt somit weiter ein Punkt auf den Vorletzten Atalanta Bergamo samt György Garics.

"Ich hatte Kinder auf der Bank"

Mourinho war mit der Vorstellung seiner Mannschaft alles andere als zufrieden. "Technisch waren wir schlecht und auch taktisch hatten wir große Probleme", sagte der Portugiese. Der Tabellenletzte sei das bessere Team gewesen. "Sie waren ruhiger, beweglicher, schneller und waren im Konter gut. Sie haben es sich nicht verdient, zu verlieren", fügte der Inter-Trainer an.

Mourinho lamentierte auch über  fehlende personelle Alternativen. "Ich hätte lieber eine Bank mit mehr Alternativen. Wenn wir einige Verletzungen haben, haben wir ein Problem. Ich hatte Kinder auf der Bank und musste sie ins Feuer werfen", sagte er. (sid/APA)