Wien - Unter den Hypo-Alpe-Adria-Investoren rund um Vermögensverwalter Tilo Berlin spielte auch Ex-Skistar Harti Weirather mit. Im "WirtschaftsBlatt" bezeichnete er sein damaliges Engagement als "ein normales Investment mit Chancen und Risiken". Ex-Abfahrtsolympiasieger Franz Klammer dagegen hat zwar einen langjährigen Werbevertrag mit der Kärntner Bank, weist aber zurück, bei Berlin investiert zu haben.

"Ich war einer von vielen Investoren und wurde von Herrn Berlin angesprochen. Mir hat die Story samt Osteuropa-Expansion gut gefallen, deshalb habe ich mitgemacht", sagte Weirather zu der Zeitung. Dass das Investment so schnell aufgegangen ist, sei nicht absehbar gewesen: "Ursprüngliches Ziel war ein IPO beziehungsweise späterer Anteilsverkauf." Und: "Wenn die Finanzkrise früher gekommen wäre, hätte es sicher nicht so einen Exit gegeben. Dann kann sich jeder vorstellen, was vom Geld übrig geblieben wäre."

Wie viel Geld er eingesetzt hat, will der Sportmanager und WWP-Group-Chef nicht verraten, es sei jedoch "eine überschaubare Summe im Verhältnis zum Gesamtinvestment" gewesen. Tilo Berlin habe er "schon länger, aber nur flüchtig gekannt", da dieser früher Autorennen gefahren sei, sagt Weirather. (APA)