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In der Zollergasse in Wien-Neubau wurde dieses Beispiel für "Shoefiti" aufgenommen. Sollten auch Sie Bilder dieses Phänomens haben, schicken Sie uns diese: panoramafotos@derStandard.at

Foto: APA/ROLAND SCHLAGER

Richten Sie den Blick zwischen den Häusern einmal nach oben. Baumeln an den Schuhbändern zusammengeschnürte Schuhe von einer Oberleitung? Ein weiteres Phänomen, das in den USA seinen Ausgang genommen hat und im Internet seinen Niederschlag findet, ist in jüngster Zeit auch in Wien beobachtbar. "Shoefiti" lautet - in Anlehnung an Graffiti - das Etikett für die im öffentlichen Raum in luftigen Höhen positionierten Schuhe. 

Botschaft oder sinnfreier Spaß

Die Erklärungen reichen vom Markieren von Drogenumschlagplätzen über das Anzeigen verlorener männlicher Unschuld bis zu, vielleicht am plausibelsten, ziemlich sinnfreiem Spaß. Sollten Sie "Shoefiti" mit eigenen Augen entdeckt und eine Kamera bzw. Fotohandy zur Hand haben, lädt Sie derStandard.at ein, Ihre Beobachtungen mit anderen UserInnen zu teilen. Keinesfalls sollten Sie selbst Schuhe über Leitungen werfen, die für die Wiener Straßenbeleuchtung zuständige MA 33 sieht in diesem urbanen Brauchtum nämlich vor allem eines: Vandalismus. (red)

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