Stuttgart - Seit dieser Woche geht die süddeutsche Stadt Stuttgart mit Feinstaubkleber gegen die gesundheitsschädliche Belastung der Luft mit winzigen Abgaspartikeln vor. Am Neckartor - dem seit Jahren am höchsten mit Feinstaub belasteten Ort in Deutschland - wurde versuchsweise eine Lösung aus Calcium- und Magnesiumacetat (CMA) versprüht.

CMA, sagt die Stadt, sei bisher meist als Taumittel im Winterdienst eingesetzt worden. Es könne aber auch Feinstaub binden. Stuttgart wurde gerichtlich gezwungen, seinen Kampf gegen den Feinstaub zu verschärfen. Dazu zählt neben nicht nur der Klebeversuch. Den Lastwagen soll auch wieder die Durchfahrt verboten werden. (red/APA