"redmail wird sich ab sofort voll auf die Zustellung von Tages- und Wochenzeitungen konzentrieren. Die Bemühungen zum Aufbau der Zustellung von adressierten Briefsendungen werden nicht fortgesetzt, die Aktivitäten der unadressierten Zustellung von Prospekten auf die Kernbundesländer Steiermark und Kärnten begrenzt", teilten am Mittwoch die redmail-Geschäftsführer Klaus Schauer und Horst Jungmann mit.

Als Gründe für die Trennung von den genannten Geschäftszweigen führte Schauer in erster Linie das im Sommer von der Regierung und vor kurzem auch vom Parlament beschlossene neue Postmarktgesetz an, unter diesen Rahmenbedingungen könne in Österreich kein echter Postmarkt entstehen. "Für uns und unsere Eigentümer sind unter diesen Bedingungen weitere erhebliche Kosten für Anlaufinvestitionen nicht zu verantworten. Wir konzentrieren uns daher in Zukunft voll auf unsere Kernkompetenzen", sagte Schauer. (red)