Stuttgart/Rüsselsheim - Der Autohersteller Opel hat nach einem Medienbericht im vergangenen Jahr seine Modelle am häufigsten in die Werkstätten zurückrufen müssen. Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Statistik des Fachmagazins "auto motor und sport" hervorgeht, hatten die Rüsselsheimer in neun Wellen insgesamt 499.000 Wagen zurückgerufen, um technische Defekte zu beheben oder ihnen vorzubeugen.

Allein 266.000 Diesel-Astra und Zafira sollten wegen der fehlerhaften Beschichtung des Hilfsrahmens in die Werkstatt. Ein möglicher Defekt an der Handbremse war der Grund für den Rückruf von 166.000 Vectra. Marktführer Volkswagen war hingegen nur mit 80.000 Fahrzeugen an den mehr als 100 Rückrufaktionen sämtlicher Hersteller beteiligt, schreibt das Magazin. (APA)