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Grafik: Archiv

Ursprünglich hätte OpenOffice.org 3.2.0 schon vor einigen Wochen erscheinen sollen, doch auch wenn man den ursprünglichen Zeitplan nicht einhalten konnte: Die neue Generation der freien Office-Suite soll bereits in naher Zukunft zum Download freigegeben werden. Mit dem Release Candidate 2 hat man nun eine weitere Vorversion zum Download freigegeben.

Flott

OpenOffice.org 3.2.0 soll dabei wieder einige Neuerungen und Optimierungen für das Office-Paket bringen. So verweist man etwa auf eine erheblich verbesserte Kaltstartzeit der Anwendung, interne Tests würden zeigen, dass der erste Start der Writer-Komponenten - im Vergleich zu OOo 3.1.1 - beinahe um die Hälfte (46 Prozent) verkürzt wurde. Erweitert hat man die Kommentarfunktion, die ihre Stärken vor allem bei der Zusammenarbeit mehrerer AutorInnen an einem Text ausspielt. Diese wurde nach dem Writer nun auch in die Zeichensoftware Draw und das Präsentationsprogramm Impress übernommen.

Dateien

Deutliche Verbesserungen gibt es bei der Unterstützung von Dateiformaten, beim von Haus aus verwendeten Open Document Format erfüllt man nun einen Großteil der Version 1.2 der zugehörigen Spezifikation. Beim von aktuellen Microsoft-Office-Ausgaben benutzten Office-Open-XML-Format kann man nun auch mit Passwort-geschützten Dateien umgehen, bei älteren Doc-Formaten ist die Nutzung des MS-Office-Standard-Verschlüsselungsverfahren RC4 möglich.

Vermischtes

Mit dem Update wird der freien Office-Suite außerdem der Support für Graphite-Fonts beigebracht, selbiges gilt für Postscript-basierte Opentype-Schriften. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit Blasendiagramme in der Tabellenkalkulation Calc zu benutzen.

Download

OpenOffice.org 3.2.0 RC2 kann kostenlos in Versionen für Windows, Linux und Mac OS X von der Seite des Projekts heruntergeladen werden, weitere Informationen enthalten die Release Notes. Abzuwarten bleibt, ob man den derzeit anvisierten Veröffentlichungstermin im Jänner noch halten kann, wurde im RC2 doch mittlerweile bereits ein Blocker-Bug entdeckt, der die Auslieferung eines RC3 nötig macht. (apo, derStandard.at, 15.01.10)