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In der IT-Welt dreht sich momentan alles um Apple

Foto: AP/ Montage: red

Am 27. Jänner will Apple in San Francisco seine "latest creation" vorstellen, das ist nun offiziell bekannt. Dabei soll es sich um das seit Monaten von Beobachtern erwartete Apple Tablet namens iSlate handeln. FoxNews will aus Apple-Kreisen erfahren haben, dass man in Cupertino für den kommenden Dienstag neben dem Tablet auch den Launch von iPhone OS 4.0 und iLife 2010 vorbereitet.

OS vor iPhone

Das neue iPhone der vierten Generation wird voraussichtlich erst im Sommer vorgestellt. Juni ist der traditionelle iPhone-Launch-Monat bei Apple. Die Korea Times hatte vor kurzem berichtet, dass die neue Version bereits im April auf den Markt kommen könnte. Das iPhone Betriebssystem wurde auch schon in den vergangenen Jahren einige Zeit vor der Hardware präsentiert. iPhone 3.0 war im vergangenen Jahr im März erstmals gezeigt worden, das iPhone 3GS folgte im Juni 2009.

Touch iMac

Zusätzlich zu Tablet und neuer Software könnte CEO Steve Jobs auch einen neuen iMac aus dem Hut zaubern. Chinesische Medien berichteten kürzlich, dass Apple einen All-In-One-Rechner mit 22 Zoll großem Touchscreen auf den Markt bringen will.

Gerüchtetango

Wie immer vor einem Apple-Launch ist die Gerüchteküche am überbrodeln. Wahrscheinlich werden bis zuletzt neue Informationen und angebliche Details auftauchen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Medien und Blogger bei den meisten Gerüchten recht hatten. Falsch prognostiziert wurden im vergangenen Jahr ein Apple Netbook und ein neue iPod Touch mit Kamera. Das Netbook kam bis jetzt nicht, eine Kamera wurde nur dem Nano-Modell verpasst. Angeblich soll Apple diverse Informationen kontrolliert an die Medien durchsickern lassen, gleichzeitig mit heftigen Drohgebärden seiner Anwälte nach den undichten Stellen im Unternehmen suchen. Der vorab veranstaltete Zirkus bringt dem Unternehmen einerseits enorme Aufmerksamkeit, auch über die Tech-Channels hinaus. Gleichzeitig birgt das aber auch eine Gefahr, denn wenn der Konzern am 27. Jänner die hohen Erwartungen nicht erfüllen kann, befindet sich die Aktie auf Talfahrt. (br/ derStandard.at 19. Jänner 2009)