Havanna - Die Menschenrechtslage in Kuba hat sich nach Angaben der Kubanischen Kommission für Menschenrechte und Nationale Versöhnung (CCDHRN) im vergangenen Jahr nicht gebessert. Anfang 2010 saßen 201 politische Häftlinge im Gefängnis, ein Jahr zuvor seien es 205 gewesen, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Organisation.

Außerdem seien 2009 "mindestens 869 politische Dissidenten" vorübergehend inhaftiert worden, einige von ihnen mehr als ein Mal. Die kommunistische kubanische Regierung sieht die Dissidenten als Agenten oder Söldner im Dienst der USA an. Die von Elizardo Sanchez geleitete CCDHRN ist offiziell verboten, wird aber von der kubanischen Regierung toleriert. (APA/AFP)