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Diego Maradona blödelt auf seiner Inspektionsreise nach Südafrika mit Schulkindern.

Foto: Reuters/Sibeko

Buenos Aires - Bei der ersten offiziellen Amtshandlung nach seiner zweimonatigen Sperre sorgte Diego Maradona gleich wieder für Gesprächsstoff. Der 49-Jährige nominierte für das Testspiel Argentiniens am 26. Januar gegen Costa Rica gleich acht Neulinge in seinen 18-köpfigen Kader und schraubt damit seine Bilanz auf 92 berufene Spieler in nur 14 Monaten Amtszeit als Teamchef.

Gegen die Mittelamerikaner, die ihr WM-Ticket im Play-off-Duell gegen Uruguay verpasst hatten, verzichtet Maradona wegen des fehlenden Freistellungszwanges durch den Weltverband FIFA auf Legionäre. Besonders eine Position im WM-Aufgebot scheint dem Weltmeister von 1986 aber weiter Kopfzerbrechen zu bereiten. Denn in Nelson Ibanez von Erstligist Godoy Cruz lud Maradona bereits den siebten Torhüter unter seiner Regie ein.

Der Teamchef, der wegen seiner verbalen Aussetzer nach der erfolgreichen WM-Qualifikation im November beim Duell in Uruguay von der FIFA für zwei Monate gesperrt worden war, hält sich derzeit in Südafrika auf, wo er das WM-Quartier seiner Mannschaft bei Pretoria inspiziert. (sid/red)