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Präsident Reichel vertraut seinem Trainer.

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Linz - Die Führungsriege des LASK Linz will nach einer Krisensitzung am Dienstag wieder enger zusammenrücken. Das betonten Präsident Peter-Michael Reichel sowie Cheftrainer Matthias Hamann und Neuzugang Toni Polster als Betreuer der LASK Juniors in einer Aussendung. "Die Ungereimtheiten sind ausgeräumt", meinte Hamann, dem nach der Verpflichtung Polsters Probleme mit Reichel nachgesagt worden waren.

Am kurzfristig anberaumten Gipfel hatten sieben Personen teilgenommen, darunter neben dem Trainerteam auch Reichel sowie Teammanager Herbert Pumann. Danach war man darum bemüht, Einigkeit zu signalisieren. "Die heutige Sitzung war nötig geworden, um Missverständnisse und Kommunikationsprobleme auszuräumen", erklärte Reichel, der außerdem betonte: "Cheftrainer Matthias Hamann und sein Team haben das volle Vertrauen."

Hamann befindet sich mitten in der Vorbereitung auf den Frühjahrsstart. "Was wir jetzt auf dem Trainingsplatz brauchen, sind Kontinuität, Ruhe und Besonnenheit, um die bevorstehenden, schweren Aufgaben zu meistern", sagte der 41-jährige Deutsche, der kurz vor Weihnachten seiner Agenden als Sportdirektor enthoben worden war. Nach nur vier Siegen in 19 Spielen überwintern die Linzer lediglich auf dem achten Tabellenplatz.

Nach der Verpflichtung Polsters war rund um den Jahreswechsel bereits über eine vorzeitige Ablöse von Hamann spekuliert worden. Der österreichische Rekordtorschütze ist vorerst allerdings nur für die zweite Mannschaft sowie als Berater für Marketingangelegenheiten zuständig. Polster will laut eigenen Angaben nicht am Trainerstuhl sägen. "Das Auftaktprogramm ist schwer genug, da müssen wir alle an einem Strang ziehen", versicherte der 45-Jährige. (APA)