Basel - Das Schweizer Beyeler-Museum zeigt ab 26. September "Wien 1900 - Klimt, Schiele und ihre Zeit", eine große Themenausstellung über die Zeitspanne von 1885 bis 1918, als sich Wien und seine Gesellschaft im Umbruch befanden. Das Wien der Jahrhundertwende mit der "Wiener Secession" und der "Wiener Werkstätte" gehört zu den Geburtsstätten der Moderne, erläuterte Direktor Sam Keller am Mittwoch.

Weitere Sonderausstellungen sind am Henri Rousseau, einem Lieblingskünstler von Museumsstifter Ernst Beyeler, und der ersten Retrospektive zum amerikanischen Graffitikünstler Jean-Michel Basquiat in Europa gewidmet.

Im Gegensatz zu andern Museen, die wegen der Rezession abbauen mussten, habe die Fondation Beyeler ihre Position national und international stärken können. 55,6 Prozent der Besucher kamen letztes Jahr aus dem Ausland. Unter dem Strich verblieb 2009 ein Betriebsdefizit von rund 3,5 Millionen Franken (rund 2,4 Mio. Euro), das im Rahmen des Budgets liegt. Getragen wird es von der Hansjörg Wyss Foundation (1,5 Millionen Franken) und der Beyeler Stiftung. (APA)