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Chinesisch wird als internationale Sprache immer wichtiger - daher wollen auch immer mehr Schulen ihr Sprachangebot erweitern.

Foto: AP/Bowmer

Wien - Die Universität Wien plant die Einführung eines Lehramtsstudiums Chinesisch und hat sich dafür im Rahmen des Staatsbesuches von Bundespräsident Heinz Fischer die Unterstützung Chinas sichern können, wie sie am Freitag in einer Aussendung mitgeteilt hat. Diese Woche haben der Vizerektor der Uni Wien, Arthur Mettinger, und Ma Jianfei für das Erziehungsministerium der Volksrepublik China eine diesbezügliche Absichtserklärung unterzeichnet.

Immer mehr Schulen mit Unterrichtsfach

Hintergrund der Pläne der Uni Wien: In den letzten Jahren würden immer mehr Schulen in Österreich Chinesisch als Unterrichtsfach anbieten, ein eigenes Lehramtsstudium für die Sprache fehlt bisher allerdings. Die Uni Wien will dieses Studium nun am Institut für Ostasienwissenschaften einrichten, China soll laut Vertrag die finanziellen Mittel für einen Fachdidaktiker zur Verfügung stellen und einen Sprachwissenschafter für das neue Lehramtsstudium an die Uni Wien schicken. Laut Mettinger ist dadurch die Realisierung des geplanten Chinesisch-Lehramtsstudiums "ein großes Stück näher gerückt". (APA)