Auf der Suche nach Publikum verordnet sich der gebührenfinanzierte Südwestrundfunk (SWR) in einem internen Papier Breite: Nachrichten sollten sich "stärker an Gesprächs- und Nutzwert orientieren", im Vorabend mögen "nur wenige, telegene Experten anstelle von Fachidioten" vorkommen. Ein "Regionalboulevard-Format" und Coachingformate" wünscht sich der Fernsehchef laut Spiegel. Die Zielgruppe sei "stark an Witz und Humor orientiert, weniger an intellektueller Satire". (red, DER STANDARD, Printausgabe, 26.1.2010)