Wien  - Red Bull Salzburg hat am Dienstag in einem EBEL-Nachtragsspiel zur 43. Runde im fünften Saisonduell mit den Vienna Capitals den ersten Sieg gefeiert. Der Vizemeister setzten sich vor rund 4.000 Zuschauern in der Wiener Albert-Schultz-Halle mit 4:3 (1:2,1:1,2:0) durch, festigten damit den zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter Graz 99ers und kam inklusive Continental Cup zum siebenten Erfolg in Serie, während es für die Caps die dritte Niederlage en suite setzte.

Dabei hatte zunächst alles auf zwei Punkte für die Gastgeber hingedeutet. Die Capitals erwischten einen guten Start, drängten die Gäste mit ihrem druckvollen und aggressiven Spiel in den ersten zehn Minuten fast ausschließlich in deren Hälfte, scheiterten aber an ihrer mangelnden Chancenauswertung. Weit effizienter waren hingegen die "Bullen", die in der 13. Minute durch Rebek im Powerplay mit ihrer ersten guten Chance entgegen dem Spielverkauf in Führung gingen.

Von Schock war bei den Caps allerdings keine Spur - vom Rückstand angestachelt, legten sie noch einmal einen Gang zu und kamen durch Lebeau (16.) in Unterzahl zum Ausgleich. Das 2:1 durch Werenka (19./PP) und das 3:1 durch Casparsson (23.) war das logische Resultat der Wiener Überlegenheit.

Dann jedoch kippte das Match. Nach rund 30 Minuten nahmen die Hausherren das Tempo aus dem Spiel und wurden dafür erstmals 18 Sekunden vor dem Ende des Mitteldrittels bestraft, als Pewal das Anschlusstor für die Salzburger gelang. Nach dem Ausgleichstreffer durch Welser (42.) in Unterzahl stand die Partie auf des Messers Schneide, die Gäste hatten schließlich auch dank ihrer stärkeren Physis das bessere Ende für sich. Rebek stellte in der 53. Minute auf 4:3 für die Bullen, die danach keine großen Probleme mehr hatten, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.  (APA)

Nachtragsspiels der 43. Runde in der Erste-Bank-Eishockey-Liga:
Vienna Capital - Red Bulls Salzburg 3:4 (2:1,1:1,0:2). Albert-Schultz-Halle, 4.000, SR Veit. Tore: Lebeau (16./Short handed), Werenka (19./PP), Casparsson (23.) bzw. Rebek (13./PP, 53.), Pewal (40.), Welser (42./Short handed). Strafminuten: 26 bzw. 20