In sieben Sprachen, von Deutsch über Englisch und Italienisch bis zu Russisch und Japanisch, sind die Infos über die Sehenswürdigkeiten entlang der Wiener Ringstraße in der "Vienna Ring Tram" abrufbar. Nun gibt es die Ansagen auch auf "Weanerisch".

Foto: derStandard.at/Gedlicka

Der Schauspieler Karl Merkatz, bis heute mit seiner Paraderolle als "Mundl" in Ernst Hinterbergers Fernsehserie "Ein echter Wiener geht nicht unter" assoziiert, hat die Ansagen für die Wiener Linien aufgenommen. Die Texte dafür hat "Mundl"-Autor Hinterberger (im Bildvordergrund) verfasst.

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Die Wiener Linien erhoffen sich, dass auf Grund der 'Mundl-Ansagen' "auch die Wiener das eine oder andere Mal" mit der Touristen-Straßenbahn mitfahren. Allerdings müssen auch echte Wiener das für die "Vienna Ring Tram" erforderliche Ticket (Einzel-Normalpreis 6 Euro) lösen, ein normaler Fahrschein reicht nicht.

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Seit April vergangenen Jahres umrundet die "Vienna Ring Tram" als einzige Straßenbahn weiterhin die Wiener Innenstadt. Die Touristen-Bim ist täglich von 10 bis 18 Uhr im Halbstundentakt unterwegs. Mit den bisher 35.200 zahlenden Fahrgästen zeigen sich die Wiener Linien zufrieden.

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Informationen zu den Sehenswürdigkeiten gibt es in der Ring-Bim über LCD-Bildschirme sowie über Kopfhörer. Die verschiedenen Sprachen können am jeweiligen Sitzplatz gewählt werden. End- und Anfangshaltestelle ist der Schwedenplatz, wo die "Vienna Ring Tram" immer um 15 und 45 Minuten nach der vollen Stunde ankommt und sechs Minuten später abfährt.

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Ab 9. Februar dreht die Ring-Bim übrigens jeden Dienstag die letzten drei Fahrten als "Wiener Runden": Die Ansagen von Merkatz sind dann direkt über Lautsprecher im ganzen Zug zu hören. (glicka, derStandard.at, 27. Jänner 2010)

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