Ringo Starr: "Y Not" (Universal)

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Wien - Die letzten lebenden Beatles waren wieder gemeinsam im Studio: Paul McCartney steuerte Vocals zum Song "Walk With You" und den Bass zu "Peace Dream" bei: zwei Songs auf Ringo Starrs Ende Februar erscheinendem neuen Album "Y Not" (Universal). Starr produzierte sich erstmals selbst - und will das von jetzt an immer tun, wie der Musiker auf seiner Webseite verrät. Die Platte sei ein Statement: "Yes, I can." Auch die übrigen Gäste auf "Y Not" haben große Namen: Joss Stone, Joe Walsh, Van Dyke Parks, Dave Stewart, Billy Squier, Benmot Tench und Ben Harper. Mit dem Track "The Other Side Of Liverpool" gibt der Brite Biografisches preis: "Die Leute glauben, ich bin als Beatle auf die Welt gekommen und habe immer in einem großen Haus gelebt. Ich kam aus einer sehr dunklen und gewalttätigen Nachbarschaft."

Revolverheld haben für ihr am 26. Februar in den Handel kommendes Album "In Farbe" (Sony) ein klares Statement zum ersten Song gemacht: "Ich werde nie erwachsen". Zwei Jahre wurde an der Platte gearbeitet, die finalen Aufnahmen fanden dann in Köln statt. "Wir sind wieder ein bisschen zurück zu unseren Wurzeln gegangen - mit direkteren Aussagen, mehr Energie, mit Kraft, so wie wir auf der Bühne sind und es mögen", betont Sänger Johannes Strate. "Inhaltlich ging es darum, einen positiven und optimistischen Blick auf uns und die Welt in die Songs zu packen. Wir glauben trotz der allgemeinen schlechten Stimmung und Nachrichtenlage immer noch daran, dass man Träume haben muss und viel erreichen kann." Am 20. April treten Revolverheld in der Szene Wien auf.

Die vier Mitglieder von Westlife hatten sich bis April 2009 ein Jahr Auszeit genommen. Dann begannen sich Shane Filan, Kian Egen, Nick Byrne und Mark Feehily in der Wohnung von letzterem erste Gedanken über neue Songs zu machen. Nun liegt mit dem Longplayer "Where We Are" (Sony) und der Single "What About Now" das Ergebnis vor. Nach Verkaufszahlen von mehr als 40 Millionen Stück in der Vergangenheit würde man es nun wissen, so die Iren: "Es geht nicht darum, auf andere Leute zu hören und alles umzusetzen, was sie sagen. Um zu wissen, wie Songs für eine moderne Popband funktionieren, müssen wir auf unser eigenes Bauchgefühl hören." Deshalb habe man sich zuerst im kleinen Kreis getroffen, um selbst Ideen auszuarbeiten, bevor die Plattenfirma über die Rückkehr informiert wurde.

The Who werden bei der Superbowl auftreten. Ein guter Grund, eine weitere Werkschau zu veröffentlichen. "Greatest Hits & More" (Universal) besteht aus einer Disc mit den üblichen Klassikern, die sich nur wenig vom 2004 veröffentlichten "Them & Now" unterscheidet. Allerdings bietet eine zweite Scheibe 16 Mitschnitte von verschiedenen Konzerten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Zeit Mitte der 70-iger, aber auch hier hat man sich bemüht, die gesamte Karriere abzudecken. Der Bogen spannt sich von 1965 ("My Generation") bis 2007 ("A Man In A Purple Dress").

Zwei Soundtracks (beide bei Universal): Daniel Day-Lewis, Penelopez Cruz, Fergie, Sophia Loren, Nicole Kidman, Kate Hudson und Judi Dench singen in der Hollywood-Verfilmung des Musicals "Nine". Und viel (guten) Soul von Curtis Mayfield über Jan Delay bis zu Hans Albers (!) gibt es auf der Doppel-CD zu "Soul Kitchen", dem jüngsten Streifen von Faith Akin. (APA)