Am 24. 2. bei der Gürtel Late Night Tour: Guro von Germeten aus Norwegen

Foto: Angela Teistler

Wien - Schon beim Zehn-Jahres-Jubiläum im Vorjahr hatte das Internationale Akkordeonfestival in Wien den Status einer Institution. Heuer wird mit beliebten Stammgästen wie Karl Hodina und Otto Lechner aber auch neuen Erweiterungen wie der "Gürtel Late Night Tour" schon zum elften Mal das einmonatige Gipfeltreffen der Quetschn gefeiert. Von 20. Februar bis 22. März sind zwanzig Wiener Bühnen wieder Schauplatz für mehr als 40 Veranstaltungen vom Indischen Ozean bis nach Wien, vom Balkan bis nach Argentinien.

Nach einem "Preview" mit Lechner, Hodina und Krzysztof Dobrek im wiedereröffneten Vindobona (15.2.) wird die Eröffnungsgala im Theater Akzent am 20. von Lorin Sklamberg, dem Leadsänger der Klezmatics, Susan McKeown und dem "jungen Akkordeonwunder" Paul Schuberth bestritten, wie es im Programm heißt. Gleich am nächsten Abend lädt Roland Neuwirth ins Schutzhaus Zukunft. Beschlossen wird das Festival ebenfalls von Lokalmatadoren: Walther Soya und Karl Stirner treten mit Ernst Molden und Band im Metropol auf (21.3.), Dobrek Bistro bespielt am 22. März das Orpheum.

Filme und Live-Musik

Zwischen Stummfilmmatineen im Filmcasino und den neuen Gürtel-Abenden in Rhiz und Chelsea sind die internationalen Gäste auch heuer wieder darauf abgestimmt, eine möglichst große Bandbreite des Instruments erklingen zu lassen. New Tango gibt es etwa in der Sargfabrik mit dem argentinischen Duo Quique Sinesi und Walter Castro (25.5.), ebendort hin bringt Rene Lacaille Klänge von seiner Heimat Reunion im Indischen Ozean (4.3.), und das amerikanische Claudia Quintett mixt Akkordeon und Jazz für das Porgy & Bess (9.3.). Im Theater Akzent spielen am 13. März die umjubelten kanadischen "Beyond the Pale".

Zahlreiche Doppelkonzerte finden heuer im Schutzhaus, im Baumgartner Casino und im Ehrbar Saal statt. Durchgängig findet sich darunter ein Schwerpunkt der heurigen Festival-Ausgabe mit mehreren Konzertabenden: "A Tribute to Lars Hollmer" steht ganz im Gedenken an den 2008 verstorbenen schwedischen Musiker und Gründer des "Accordion Tribe". (APA)