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Nasri gegen Nani - zweiterer eröffnete Arsenals Niederlage mit seiner Traumaktion zum 1:0

Foto: AP/Hevezi

London - Meister Manchester United hat am Sonntag im Kampf um den englischen Fußball-Meistertitel ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der Titelverteidiger setzte sich in einem packenden Verfolgerduell gegen Arsenal in London mit 3:1 (2:0) durch und liegt damit bei einem Spiel mehr weiter nur einen Zähler hinter Tabellenführer Chelsea auf Platz zwei. Arsenal droht den Anschluss an das Duo zu verlieren. Vor dem Stadtduell mit Chelsea kommende Woche fehlen den Gunners bereits fünf Punkte.

Der Portugiese Nani hatte United im Emirates Stadium nach einer sensationellen Einzelaktion mit einem Heber in Führung gebracht (33.). Arsenal-Torhüter Manuel Almunia hatte den für den Südkoreaner Park Ji-sung am langen Eck gedachten Ball leicht berührt und damit ins Tor gelenkt. Wayne Rooney legte noch vor der Pause mit seinem 20. Saisontor nach (37.). Der in Überform spielende Stürmerstar traf im Konter nach einem 70-Meter-Sprint und Vorarbeit von Nani. Es war das 100. Premier-League-Tor des 24-Jährigen.

Arsenal, das in der Anfangsphase durch Stürmer Andrej Arschawin mehrere Großchancen vergeben hatte, musste in weiterer Folge alles nach vorne werfen, wurde aber neuerlich im Konter bestraft. Park ließ Almunia keine Chance (52.). Verteidiger Thomas Vermaelen, der trotz einer unter der Woche erlittenen Wadenverletzung fitgeworden war, brachte die Londoner durch einen von Johnny Evans abgefälschten Volley zwar noch einmal heran. Der Treffer kam aber zu spät, um United ernsthaft in Gefahr zu bringen.

City bleibt auf Kurs

Unterdessen traf Ex-Arsenal-Stürmer Emmanuel Adebayor in seinem ersten Spiel für Manchester City nach der traumatischen Reise zum Afrika-Cup, als er mit Togos Team Opfer eines Anschlags geworden war. Adebayor erzielte beim 2:0 über das finanzmarode Schlusslicht Portsmouth den Führungstreffer (40.), das zweite Tor steuerte Vincent Kompany per Kopf bei (45.+2). City verbesserte sich damit hinter Tottenham und Liverpool auf Tabellenplatz sechs. (APA/Reuters)