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Wien - Die Junge Generation in der SPÖ fordert eineN IntegrationsministerIn. "Erst dann werden größere Sprünge gelingen", erklärte Marcus Gremel, Vorstandsmitglied der JG, bei einer Pressekonferenz.

Im Innenministerium, wo die Materie Integration derzeit angesiedelt ist, würde es "ständig" zu einer Vermischung von Integration und Sicherheitsagenden kommen. "Die Zuständigkeit liegt derzeit im Innenministerium und das ist falsch", kritisierte Gremel die Politik von Ministerin Maria Fekter. Auch Wiens Bürgermeister hatte im Vorjahr einen Integrations-Minister gefordert, nach parteiinternen Diskussionen seine Forderung jedoch wieder zurückgezogen.

Integrationspapier

Die JG übergab Bundeskanzler Werner Faymann am Dienstag ein von ihr ausgearbeitetes Integrationspapier. Darin enthalten sich mehrere integrationspolitische Forderungen, etwa spezifische Migrantenquoten im öffentlichen Dienst. JG-Integrationssprecherin Tülay Tuncel forderte eine "positive Diskriminierung" für Migranten bei Bewerbungen im öffentlichen Dienst: "Wenn sie die gleiche Qualifikation aufweisen, soll es so lange eine Bevorzugung geben, bis sich der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in der Gesellschaft in öffentlichen Institutionen widerspiegelt."

Die JG ist die Interessensvertretung der 18- bis 38-Jährigen in der SPÖ.

(APA, red)