Wien - Gut ein Monat vor der Jubiläums-Konferenz zum Abschluss des sogenannten Bologna-Prozesses ist die Studentenprotestbewegung mit ihren Vorbereitungen beinahe fertig. Am 11. und 12. März tagen die Wissenschaftsminister der 46. Bologa-Länder zunächst in Budapest und dann in Wien. Die Studierenden planen am 11. März eine Demonstration, von 12. bis 14. März wird es einen Gegengipfel der Studierenden geben. Auch Blockaden - in welcher Form scheint noch nicht klar - soll es geben.

Die Auftakt-Demo findet am 11. März um 15 Uhr am Westbahnhof statt, nach Ende der Demo soll es Blockaden geben. Die Organisatoren der Demo hoffen auf rege nationale wie internationale Beteiligung. Zum Zeitpunkt der Demo sind die Minister jedoch noch in Budapest.

Der Gegengipfel steht unter dem Motto "Endstation Bologna?" und wird im Alten AKH stattfinden. Dabei werden unter anderen Christian Felber von Attac, Robert Misik oder die Historikerin Martina Kaller-Dietrich einen Vortrag halten.

Parallel zu Demo, Gegengipfel und Blockaden wollen die protestierenden Studieren eine fünftägige Trauerfeier vom 10. bi 14. März im unter dem Motto "Auditorium Maximum - Paint it Black" am Heldenplatz abhalten. Dabei sollen KünstlerInnen und Persönlichkeiten der Zivilgesellschaft auf die schlechte Situation im Bildungssektor und die Ökonomisierung der Bildung hinweisen. (red, derStandard.at, 11.2.2010)