Oslo - Norwegens größter Energiekonzern Statoil hat 2009 bei kräftig gesunkenen Preisen für Öl und Gas weniger Gewinn eingefahren. Wie das teilstaatliche Unternehmen am Donnerstag mitteilte, brach der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr um 59 Prozent auf 17,7 Mrd. Kronen (2,18 Mrd. Euro) ein. Bei einer leicht gestiegenen Förderung von Öl und Gas sank der Umsatz um 29 Prozent auf 462,3 Mrd. Kronen.

Im vierten Quartal 2009 konnte Statoil nach dem Nachfrageeinbruch ein Jahr zuvor den Nettoertrag von 2,0 Mrd. Kronen auf 7,1 Mrd. Kronen steigern. Konzernchef Helge Lund erklärte, dennoch sei auch für 2010 "Unsicherheit auf den globalen Märkten" zu erwarten. In den letzten drei Monaten 2009 lagen die Preise für Erdgas um 48 Prozent unter denen des Vorjahres.

Statoil hatte sich nach der Übernahme seines wichtigsten Konkurrenten Norsk Hydro bei der Förderung von Öl und Gas aus der Nordsee zeitweise in Statoil Hydro umbenannt. Seit November 2009 gilt offiziell nur noch der erste Teil des Namens. (Reuters)