Innsbruck - Die Innsbrucker Kunstmesse "Art" geht von 19. bis 22. Februar in die 14. Runde. Mit einer Sonderschau "Druckgraphik" der Galerie Rhomberg will sich die Messe ihrer Wurzeln besinnen. "Auf dieser Kunstform lag von Anfang an unser Augenmerk", betonte Direktorin Johanna Penz gegenüber der APA. Unter anderem werden in der Schau Blätter von Andy Warhol, Le Corbusier, Tom Wesselmann, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer und Max Weiler zu sehen sein.

Insgesamt werden 70 Aussteller aus zehn Nationen in der Innsbrucker Messhalle "4" auf 4.000 Quadratmetern rund 700 Künstler vorstellen. Neben der Sonderschau "Druckgraphik" wird auch in diesem Jahr wieder junge Kunst aus Tirol ein Forum bekommen. Eine kuratierte Gemeinschaftsschau zeigt Werke der Tiroler Künstlerin Ursula Groser (Fotografie, Videostills) und des in Thaur bei Innsbruck lebenden Künstlerpaares Elisabeth und Albin Schutting (Malerei). "Zudem ist heuer ein Italienschwerpunkt zu bewundern", schilderte Penz. Rund 30 italienische Galeristen werden sowohl italienische als auch internationale Arbeiten ausstellen.

Dieses Jahr habe die "Art" eine explizite Frauen-Initiative gestartet. Zahlreiche Stammaussteller würden heuer ganz bewusst Frauen in den Mittelpunkt ihres Programms rücken, sieben Galerien zeigen ausschließlich Kunst von Frauen. Auf dem Kunstmarkt sei man weit davon entfernt, in der Geschlechterverteilung von Gleichwertigkeit sprechen zu können. Daher sei es wichtig, diese gesellschaftliche Realität im Rahmen einer Kunstmesse zu thematisieren, argumentierte Penz. Am Sonntag sei außerdem ein Expertengespräch unter anderem zum Thema "Was macht ein Kunstwerk eigentlich aus?" und zu den aktuellen Trends am Kunstmarkt geplant. (APA)