"Neue Zürcher Zeitung": "Schlechte Verlierer. Die Österreicher abgeblitzt. Der von den Österreichern angezettelte Nervenkrieg um seine neue Bindung zeigt bei Simon Ammann keine Wirkung (...). Mit der Androhung eines Protests haben die Österreicher versucht zu retten, was noch zu retten ist. Der Schweizer Verband, ressourcenmäßig ein Nischenplayer, war cleverer und fand eine bessere Lösung. Für den österreichischen mit seinem immensen Skisprung-Know-how ist das doppelt ärgerlich."

"Berner Zeitung": "Grünes Licht für Simon Ammann. Im Schatten der Bindungsposse wurden gestern auch sportliche Schlagzeilen geschrieben. Ammann zeigte sich am Qualifikationstag vom österreichischen Störfeuer - er flog allen davon."

"Blick" (Online-Ausgabe): "Das sitzt! Der Knatsch um seine Bindung lässt unseren Skisprung-Star offenbar kälter als kalt. Und die Jury stellt klar: Mit Simis Bindung ist alles ok! An der 'Bindung der Nation' ist offenbar gar nichts auszusetzen. Die Vorwürfe der Ösis sind damit pulverisiert, vergessen, passe! Dies alles ist Gold-Simi offenbar sowas von egal. Der 'Vogelmensch' lässt seinem härtesten Konkurrenten dieser Saison, Gregor Schlierenzauer, keine Chance und hängt ihn um 5,5 Meter ab."

"Tagesanzeiger" (Online-Ausgabe): "Blamage für Österreich: Bindungsstreit geklärt (...). Das österreichische Störfeuer kann sich nicht weiter ausbreiten. Sollte Austria-Cheftrainer Alexander Pointner an seiner geäußerten Absicht festhalten, morgen nach dem ersten Durchgang Protest einzulegen, hat er damit keine Aussicht auf Erfolg. Eher ist damit zu rechnen, dass sich die Tiroler Reizfigur weitere Peinlichkeiten erspart."