Vergangene Woche war der Fall einer US-Schule bekannt geworden, die Schüler über die Webcams der offiziellen Schulnotebooks ausspioniert haben soll. Eine Sammelklage der Eltern eines Schülers steht bereits an. Nun habe sich auch das FBI in den Fall eingeschaltet, berichtet der Blog HotHardware.

Heimlicher Fernzugriff

Die Überwachung der Schule war entdeckt worden, nachdem der Vizedirektor einem Schüler "ungebührliches Verhalten" vorgeworfen hatte. Als Beweis habe er ein Foto vorgelegt, das mit der Webcam des Notebooks im Haus des Schülers aufgenommen wurde. Der Vizedirektor habe gegenüber den Eltern bestätigt, dass auf den 1.800 Schulnotebooks Software installiert sei, mit der die Administratoren Fernzugriff auf die Webcams hätten. Informiert seien Eltern und Schüler jedoch nicht worden.

Verletzung der Privatsphäre

Die seltsamen Methoden der Schule sind offenbar nicht nur den Eltern, sondern auch dem FBI aufgefallen. Die Behörden untersuchen nun, ob mit der heimlichen Videoüberwachung außerhalb des Schulgeländes die Privatsphäre verletzt wurde. (red)