Rom - Der an der Mailänder Börse notierte Schuhkonzern Geox hat im Krisenjahr 2009 einen leichten Rückgang des Gesamtumsatzes verzeichnet. Der Umsatz sank um drei Prozent auf 865 Mio. Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) betrug 171,7 Mio. Euro, der Nettogewinn lab bei 84,2 Mio. Euro, teilte das Unternehmen in einer am Freitag veröffentlichten Presseaussendung mit.

"Während der letzten Monate haben wir hart gearbeitet, um diese Ergebnisse zu erreichen, die ich als zufriedenstellend ansehe. Geox konnte das Jahr mit einer Solid net cash position von mehr als 100 Millionen Euro abschließen, eine hohe Rentabilität, die weiter unsere Führungsposition auf den wichtigsten Bezugsmärkten verstärkt hat. Letztendlich aber vielleicht noch wichtiger ist, dass Geox das schwache Konsumverhalten genutzt hat, um die Effizienz der eigenen Produktions- und Distributionsstruktur zu verbessern", so Mario Moretti Polegato, Gründer und Chairman von Geox.

Die weltweite Distribution der Geox-Produkte erfolgt über rund 1.000 Monomarkengeschäfte und mehr als 10.000 Verkaufspunkte. Am Donnerstag öffnete Geox seinen weltweit größten Flagship Store im Zentrum von Mailand. Neben der renommierten Lage in Dom-Nähe und seiner 1.000 Quadratmeter großen Dimension, zeichnet sich der Flagship Store durch die architektonisch interessante Außenfassade aus: Die Skulptur besteht aus 734 in sich unabhängig voneinander bewegenden Edelstahlplatten. Das repräsentiert Atmungsaktivität und Durchlässigkeit, Hauptelemente der Unternehmensphilosophie von Geox und sorgt auch für eine erhöhte Klimaeffizienz. Rund 35 Tonnen CO2 werden jährlich eingespart. (APA)