Das Bundesheer kämpft mit Personalmängeln und will deshalb nun mit dem Arbeitsmarktservice zusammenarbeiten: Jobs, für die nicht wirklich kampffähige Soldaten gebraucht werden, etwa in Küchen und Schreibstuben, könnten von Arbeitslosen übernommen werden, berichtet das Ö1-Mittagsjournal. Rekruten seien für derartige Arbeiten zu schade, sagte der stellvertretende Generalstabschef Othmar Commenda auf Ö1. Deshalb habe man gemeinsam mit dem AMS nach Lösungen gesucht.

Es biete sich eine win-win-situation, mit Vorteilen für alle Beteiligten: die Soldaten hätten eine besserer Motivation, wenn sie nicht in der Küche oder in der Schreibstube landen. Und es sei ein Angebot an Köche und Bürokräfte, die keine Arbeit finden.

Um wie viele Arbeitsplätze es dabei geht, lasse sich noch nicht sagen, so Commenda, die Gespräche mit dem Arbeitsmarktservice hätten erst begonnen. (red)