Wieder in der ÖWA: oe24.at

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Im April zog oe24.at die Berufung gegen den Ausschluss aus der Österreichischen Webanalyse ÖWA zurück und akzeptierte damit den Ausschluss offiziell. Gleichzeitig kündigte das Fellner-Portal an, einen Wiederaufnahmeantrag in die ÖWA zu stellen. Dieser wurde am Mittwoch vom ÖWA-Vorstand angenommen.

"Der Vorstand hat den Antrag statutenkonform behandelt", so ÖWA-Manager Hannes Dünser gegenüber etat.at, einem Neuanfang stehe somit nichts entgegen. Bereits am Freitag, 9. Juli, mit der Veröffentlichung der Webanalyse für den Monat Juni, werden die Daten für oe24.at wieder ausgewiesen.

Das Verhältnis zwischen ÖWA und dem Fellner-Portal war schon länger gespannt. Von Juni bis September 2009 wies die Webanalyse dem Onlinedienst von "Österreich" keine Daten aus. Grund waren Verstöße gegen die Richtlinien bei der Interpretation der Daten. Zum Ausschluss führten letztlich aber Aussagen von oe24-Geschäftsführer Martin Gaiger in einem Interview mit dem Branchenmagazin "update", die die ÖWA damals als "Herabwürdigung des Vereins und seiner Tools" wertete.

In einem Interview mit "Werbeplanung.at" erklärt Gaiger zur Neuaufnahme: "Die ÖWA bietet das einzige Messinstrument in Österreich, dass alle teilnehmenden Online-Angebote miteinander vergleichbar macht." Die Webanalyse genieße "das größte Vertrauen der Werbewirtschaft". (sb)