London - Händewaschen gilt als einfachste Methode, um der Ausbreitung von Infektionen vorzubeugen. Wichtig ist aber auch, sich danach richtig abzutrocknen, wie britische Forscher um Anne Snelling im "Journal of Applied Microbiology" schreiben.

Die Hygieneexperten der Universität Bradford untersuchten verschiedene Arten des Trocknens im Hinblick auf die Ausbreitung von Bakterien. Denn auch auf gewaschenen Händen befinden sich noch jede Menge Mikroben, die sich beim Abtrocknen besonders gut ausbreiten können.

Den Probanden von Snelling wurden Papiertücher und drei verschiedene Arten von Lufttrocknern vorgesetzt, nach der Trocknung wurde gemessen. Und dabei zeigte sich, dass Papierhandtücher das beste Resultat liefern, gefolgt von möglichst schnellen Lufttrocknungen, bei denen die Hände ruhig gehalten werden. Schlecht ist es, die Hände während des Trocknens zu reiben.

Was in der Studie nicht so groß erwähnt wird: Snelling und Kollegen waren bei der Entwicklung des Handtrockners Dyson Airblade maßgeblich beteiligt. (tasch/DER STANDARD, Printausgabe, 9. 9. 2010)