Wien - Das BZÖ beruft angesichts der jüngsten Terrorwarnungen für Europa den Nationalen Sicherheitsrat ein. Die Orangen wollen dort von der Regierung Auskunft darüber, ob und wie Österreich gegen mögliche Bedrohungen gerüstet ist, sagte BZÖ-Chef Josef Bucher am Montag. Die Terrordrohungen richten sich zwar nicht gegen Österreich direkt, Bucher glaubt aber, dass Terroristen etwa aus Afghanistan oder Pakistan im deutschsprachigen Raum zwischen den einzelnen Staaten nicht so genau unterscheiden, und auch nicht innerhalb der EU.

Das Problem sei, dass mit den großen Ländern Frankreich, Großbritannien und Deutschland, gegen die sich die Terrorgefahr richtet, auch andere europäische Staaten "hineingezogen werden". Daher sei es wichtig, dass auf EU-Ebene kooperiert wird.

Bucher verwies auf Tschechien, das auch nicht direkt bedroht sei, aber seine Beobachtungstätigkeit dennoch erhöht habe. Im Nationalen Sicherheitsrat, der nach der Beantragung innerhalb 14 Tagen einberufen werden muss, soll geklärt werden, wie ernst zu nehmen die Drohungen sind und welche Schritte Österreich setzt. "Wir wollen wissen, ob alle Maßnahmen ergriffen wurden oder werden, um mögliche Terrorgefahren abzuwenden", so Bucher. (APA)