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Steve Jobs soll mit den iPad-Apps der US-Zeitungen unzufrieden sein.

Foto: Reuters

Der Präsident des Wall Street Journal Digital Networks soll wegen eines Streits mit Apple-CEO Steve Jobs entlassen worden sein. Das zumindest will der Gawker-Blog Valleywag von Mitarbeitern erfahren haben. Gordon McLeod habe Jobs bei einer Veranstaltung vor News Corp.-Eigentümer Rupert Murdoch und anderen News Corp.-Vertretern kritisiert.

Kritik an iPad Apps

Der Vorfall soll sich im Juni auf Murdochs Ranch in Kalifornien zugetragen haben. Jobs soll die Apps kritisiert haben, welche Zeitungen wie das Wall Street Journal und die New York Times für das iPad entwickelt haben. Die Oberflächen seien schlecht und die Inhalte nur eingeschränkt zugänglich. Die WSJ-App sei ihm viel zu langsam. Daraufhin soll sich McLeoud, der auch die Verantwortung für die iPad App trägt, mit Jobs in die Haare geraten sein.

Jobs-Bewunderer Murdoch

Der genaue Wortwechsel zwischen McLeod und Jobs ist nicht bekannt. McLeods Abschied wurde im September bekannt gegeben ohne nähere Informationen zu den Hintergründen oder weiteren Plänen. Mitarbeiter McLeods gehen davon aus, dass das Wortgefecht mit Jobs wohl nicht der alleinige Grund dafür sei, aber wohl der Anlass. Murdoch gilt als großer Bewunderer Jobs und nannte ihn zuvor den besten CEO der USA. (red) 

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