Wien  - Der FK Austria Wien, dem eine kleine Gruppe von Zuschauern immer wieder Sorgen bereitet, hat in klares Zeichen für Integration und ein besseres Miteinander verschiedener Kulturen und gegen Intoleranz gesetzt. Der Fußball-Vizemeister trat im Horr-Stadion gegen ein Team des Trialog-Instituts an, das sich aus jüdischen, muslimischen und christlichen Spielern zusammensetzte. Das Resultat von 15:1 (5:0) für die Profis war nicht so wichtig wie der Sinn und Zweck der Veranstaltung.

An diesem Abend stand nur der verbindende Gedanke des Fußballs im Mittelpunkt. "Meine Mannschaft hat sich als Einheit präsentiert, und eindrucksvoll bewiesen, dass es gerade im Sport nur ein Miteinander und kein Gegeneinander gibt", resümierte Trialog-Coach Ivica Vastic, der vor über zwei Jahrzehnten aus Kroatien gekommen war und es zu Österreichs einzigem EM- und WM-Torschützen gebracht hat. Das ungewöhnliche Spiel, das zweimal 30 Minute dauerte, kam in Kooperation mit dem Trialog-Institut für interkulturelle und interreligiöse Begegnung zustande. (APA)

Ergebnis: Austria Wien - Trialog-Team 15:1 (5:0). Tore: Stankovic (3), Salomon (3), Schumacher (2), Ungerböck (2), Markus (2), Ortlechner, Margreitter, Leovac bzw. Laketic