Seit 1. September ist die neue Provisionsregelung in Kraft, die den Immobilienmaklern empfindliche Einschnitte bei den Provisionen bescherte (derStandard.at berichtete). Die Branche ist um Rücknahme der neuen, von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) zu verantwortenden Verordnung bemüht.

Doch es könnte ganz anders kommen: Wie die Online-Zeitung "immoflash" berichtet, ist Mitterlehner eher der Meinung, dass künftig nur noch jene zahlen sollten, die einen Makler beauftragen. In einem Interview spricht Mitterlehner davon, dass er die aktuelle Regelung nur als einen "Zwischenschritt" sieht, und er sich vorstellen könne, "dass wir überhaupt in Richtung Marktkonditionen kommen, wo der Auftraggeber verantwortlich dafür ist, was dann abgerechnet wird."

Fachverbands-Obmann Thomas Malloth wünscht sich im Gegenzug für die jüngste Verordnung Verbesserungen bei der Gewerbeordnung, vor allem die Schaffung des "Makler-Assistenten" als neuem Berufsbild. Mitterlehner zeigt sich diesbezüglich zwar gesprächsbereit, will aber "makler-intern" auch schon ablehnende Äußerungen vernommen haben. (red)