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Salzburgerin zahlte 22.000 Euro für eine nicht existente Katze.

Katzen sollen sieben Leben haben, sie übers Internet zu kaufen, ist aber mit Risiken verbunden: Denn was eine geschenkte Katze sein sollte, sind für eine 19-Jährige Frau aus Thalgau (Flachgau) am Ende Ausgaben über 22.051 Euro geworden, ohne je ein Samtpfötchen erhalten zu haben, wie aus einem Bericht der Sicherheitsdirektion Salzburg vom Dienstagnachmittag hervorgeht.

Katze aus Kamerun

Die junge Frau hatte im August im Internet nach einem Kätzchen gesucht und war dabei auf eine Adresse gestoßen, wo eine "britische Kurzhaarkatze" angeboten wurde. Auf ihre Anfrage wurde per E-Mail geantwortet, dass der Vierbeiner nichts kosten würde, nur für den Transport aus Kamerun sei das Flugticket über 100 Euro zu bezahlen. Danach kamen laufend weitere Mails, in denen die 19-Jährige zu Zahlungen für Versicherung, gewisse Papiere, Impfungen, EU-Pass, Quarantäneaufenthalte, Transportkisten und Ähnliches aufgefordert wurde.

Anzeige Anfang Oktober

Stets wurde ihr mitgeteilt, dass sie das Geld bei Lieferung des Tieres wieder zurückbekommen werde. Am Ende waren es 23 Überweisungen. Als dann Anfang Oktober das heiß ersehnte Haustier zum vereinbarten Liefertermin nicht in Thalgau ankam, erstatte die Frau schließlich Anzeige bei der Polizei.(APA)

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