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Gewinnt Sybille Bammer ihr Match gegen Eleni Daniilidou, trifft sie auf Andrea Petkovic.

Foto: AP/ Rudolph Brandstaetter

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Ana Ivanovic ließ der Rumänin Sorana Cirstea beim 6:2,6:0 keine Chance.

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Linz - Topstar Ana Ivanovic ist am Mittwoch nach nur 46 Minuten ins Achtelfinale des Generali Ladies in Linz eingezogen. Die Linz-Siegerin 2008, die erst in letzter Minute nach der Absage von Serena Williams verpflichtet worden war, ließ der Rumänin Sorana Cirstea beim 6:2,6:0 keine Chance und untermauerte mit dieser Leistung gleich ihre neuerlichen Titel-Ambitionen beim mit 220.000 Euro dotierten WTA-Turnier in Oberösterreichs Hauptstadt. Sie trifft nun auf Barbora Zahlavova Strycova und wird auch von dieser wohl kaum zu stoppen sein.

Ivanovic hat seit Linz 2008 kein Turnier mehr gewonnen, doch die Serbin könnte ausgerechnet hier diese Durststrecke beenden. "Ich bin sehr glücklich mit meiner heutigen Performance. Das erste Match ist nie einfach", freute sich die Weltranglisten-29., die aufgrund des neuesten Rankings eigentlich die heimliche Nummer 1 des Turniers ist. Auf dem Platz wirkte Ivanovic so überlegen wie vor zwei Jahren bei ihrem Titel. "Ich hoffe, dass ich diese Woche so weiterspielen kann."

Ivanovic "um 20.00 Uhr im Bett"

Einzig mit dem "jet-lag" nach ihrem China-Trip hat sie noch zu kämpfen. "Ich bin froh, dass ich am Tag gespielt habe, weil um 20.00 Uhr bin ich im Bett", meinte Ivanovic lachend. Die 22-jährige Serbin hat heuer einen lebenslangen Vertrag mit "adidas" unterschrieben, ein Umstand, der ihr gerade in der Phase der Selbstzweifel vor einigen Monaten geholfen hat. "Ich hatte sehr viel Glück mit meinen Sponsoren. Das hat mir sehr geholfen. Sie haben an mich geglaubt, als ich vielleicht nicht einmal selbst an mich geglaubt habe", gestand Ivanovic.

Eine gute Freundin von ihr steht bereits im Viertelfinale: Auch die als Nummer 6 gesetzte Andrea Petkovic bot eine tolle Leistung. Die Deutsche ließ der Britin Anne Keothavong keine Chance und siegte mit 6:0,6:3. Petkovic, die 23-Jährige Bad-Gastein-Siegerin 2009, trifft nun am Freitag entweder auf Österreichs Nummer 1 Sybille Bammer oder die Griechin Eleni Daniilidou.

Keothavong schrammte an"Höchststrafe" vorbei

Bis zum 6:0,5:0 sah es gar nach der "Höchststrafe" für Keothavong aus. "Bis dahin habe ich wirklich sehr gut gespielt, da war es schwierig für Anne. Dann habe ich kurz die Konzentration verloren. Ich bin froh, dass ich ausservieren konnte", meinte Petkovic, die das Publikum nach ihrem Sieg wieder mit einem kleinen Tänzchen erfreute. Eine inzwischen fast schon zum Markenzeichen gewordene Einlage der Deutschen.

Petkovic, die erstmals mit eigenem argentinischen Fitnesscoach angereist ist, hat nun einen Tag Pause und könnte es im Viertelfinale am Freitag mit Sybille Bammer zu tun bekommen, soferne sich die Oberösterreicherin gegen die Griechin Eleni Daniilidou durchsetzt. "Sybille ist eine sehr toughe Spielerin, man muss sich jeden Punkt verdienen. Letztes Mal habe ich gewonnen, aber das war sehr eng und es war auf einem schnellen Hartplatz." Daher würde sie im Falle eines Sieges von Bammer noch ein schwierigeres Match erwarten. "Aber ich habe auch einen Schritt nach vorne gemacht, deshalb bin ich selbstbewusst. Eine Linkshänderin zu Hause ist immer gefährlich", ist sie gewarnt.

Bereits zuvor hatte mit Sara Errani die Nummer 9 des Turniers als erste Spielerin die Runde der letzten acht erreicht. Errani hatte Renata Voracova (CZE) beim 6:2,6:2 ebenfalls keine Chance gelassen. Roberta Vinci besiegte am Abend Meusburger-Bezwingerin Sofia Arvidsson aus Schweden mit 6:4,6:2 und damit steht eine Italienerin fix im Halbfinale, da Errani und Vinci nun aufeinandertreffen.  (APA)