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Der lange Schatten des Frank Stronach hat Mathias Reichhold offenbar erreicht.

foto: reuters/prammer

Wien - Ex-Infrastrukturminister und Kurzzeit-Obmann der FPÖ, Mathias Reichhold, steht vor einem Wechsel in den Magna-Konzern des Austro-Kanadiers Frank Stronach. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Format" in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. Demnach wird der 45-jährige Biobauer aus Kärnten für Magna als Berater mit den Spezialgebieten Verkehrsinformationssysteme, Telematik und Weltraumtechnologie tätig sein. Kolportierte Jahresgage: 500.000 Euro.

Magna-Vice-Präsident Siegfried Wolf bestätigte: "Wir haben immer Interesse an Leuten, die einen gesunden Hausverstand haben. Mit Mathias Reichhold führen wir Verhandlungen und sind gerade dabei, seine Aufgaben genau zu definieren." Reichhold selbst wollte seinen Karrieresprung noch nicht kommentieren: "Das ist mit Magna so abgesprochen."

Mathias Reichhold war erst im Februar des Vorjahres Monika Forstinger als Verkehrsminister gefolgt und im September als Nachfolger von Susanne Riess-Passer zum FPÖ-Chef gewählt worden. 40 Tage später musste er kurz vor der Nationalratswahl aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten.(APA)