Wien - Die Soldaten der Kaderpräsenzeinheit des Panzergrenadierbataillons 13 haben von internationalen Experten Bestnoten bekommen. Bei einer kürzlich durchgeführten Evaluierung der NATO, eine Art "militärische PISA-Studie", gab es in den Bereichen Operation, Logistik, Kommunikation, Administration und Vorbereitung die Bestnoten "excellent", teilte das Bundesheer in einer Aussendung am Freitag mit.

Prüfungen nach Kriterienkatalog

Am Truppenübungsplatz Allentsteig fand Anfang September 2010 eine Übung der Kaderpräsenzeinheit des Panzergrenadierbataillons 13 statt. Mehrere Szenarien, die bei Auslandseinsätzen durchaus Realität sein könnten, wurden geübt. Unter anderem der Schutz der Zivilbevölkerung vor terrorisierenden Rebellen. Im Anschluss an die Übung wurden die Leistungen der österreichischen Soldaten durch ein Prüfungsteam der NATO evaluiert.

Das Evaluierungsprogramm, bei dem Grundfertigkeiten der Truppe überprüft werden, basiert auf NATO-Standards und ist international - vor allem auch in den EU-Staaten - anerkannt. Solche Prüfungen gibt es immer wieder, wobei jene Einheiten des österreichischen Bundesheers getestet werden, die bei internationalen Einsätzen tätig sind. Die Prüfungen erfolgen ähnlich wie beim PISA-Bildungstest nach einem Kriterienkatalog, der u.a. technische Fertigkeiten, aber auch Englisch-Kenntnisse beinhaltet. (APA)