Washington - Im Prozess um Terrordrohungen gegen die Macher der US-Zeichentrickserie "South Park" hat sich der Angeklagte schuldig bekannt. Der US-Bürger habe sich damit für die Darstellung des muslimischen Propheten Mohammed in der Serie rächen wollen, die er als verunglimpfend empfunden hatte. Mohammed war in "South Park" in einem Bärenkostüm dargestellt worden.

Der Angeklagte habe gestanden, im April 2010 "wiederholt Schritte unternommen zu haben, um einen dschihadistischen Angriff auf die Autoren zu provozieren", teilte das Justizministerium mit. So habe er im Internet Informationen über den Wohnort der Autoren veröffentlicht und zu Übergriffen aufgerufen. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft. (APA)