Tegernsee - Den beim 8. Bergfilm-Festival Tegernsee vergebenen und mit 3.000 Euro dotierten "großen Preis der Stadt Tegernsee" erhielt der Österreicher Gerald Salmina für seinen Dokumentarfilm "Mount St. Elias", einem dokumentarischen Bergdrama über die längste Skiabfahrt der Welt. In der Kategorie "Lebensraum Berg" gewann die Französin Marianne Chaud mit "Himalaya - Le chemin du ciel". Für den besten Film in der Kategorie "Naturraum Berg" wurde John Murray mit "A Prayer for the Windhorse" ausgezeichnet.

Den Otto-Guggenbichler-Nachwuchspreis gewann der Regisseur Michael Erhard, der mit seiner Dokumentation "Kunst im Eis" Konrad Henker bei einem Kunstprojekt im eisigen Hochgebirge begleitete. Die Auszeichnung ist nach dem ehemaligen Redakteur des Bayerischen Fernsehens und Pionier des Landschaftsfilms benannt, der das Festival 2003 ins Leben rief. Guggenbichler starb vergangenes Jahr 85-jährig.

Seit 2003 findet das Festival jährlich statt. Rund 80 Filme aus aller Welt wurden während des am Sonntag zu Ende gegangenen fünftägigen Festivals in fünf eigens aufgebauten Kinosälen vorgeführt. Laut Veranstalter waren die Säle fast immer voll besetzt: Um die 6500 Gäste aus der internationalen Berg- und Filmszene kamen an den Tegernsee. Unter den Besuchern war auch der ehemalige CDU- Generalsekretär und derzeitige Stuttgart 21-Vermittler Heiner Geißler, der Schirmherr des Festivals. (APA)