London - In einem Konflikt über Pensionsregelungen stehen dem britischen Rundfunksender BBC Streiks bevor. Wie die Nationale Journalistengewerkschaft (NUJ) mitteilte, wollen ihre 4000 Mitglieder bei der öffentlich-rechtlichen Rundfunkstation am 5. sowie am 15. November für jeweils 48 Stunden die Arbeit niederlegen.

Die BBC-Mitarbeiter reagieren damit auf das letzte Angebot des Senders in den Verhandlungen über die Pensionsbeiträge, das laut NUJ dem Motto folge "Zahlt mehr, arbeitet länger, bekommt weniger". Demnach wollen die Journalisten die Streiks möglicherweise auch auf die Weihnachtszeit ausdehnen.

Die größere Rundfunkgewerkschaft Bectu, die rund 8000 Mitarbeiter des Senders von den Technikern bis zum Management vertritt, nahm das Angebot der BBC hingegen an. Bectu-Vertreter Gerry Morrissey zeigte sich zufrieden mit dem ausgehandelten Kompromiss, räumte aber auch ein, dass die Bedingungen für die BBC-Mitarbeiter in Zukunft schlechter seien.

Wie die österreichischen und deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunksender finanziert sich die BBC zu einem großen Teil aus Rundfunkgebühren. (APA)