Magnus Andersson (ÖHB-Teamchef): "Zum Schluss war es besser als in Deutschland. Ich war ein bisschen nervös vor dem Spiel. Ich kenne meine Mannschaft noch nicht so gut, im Training hatten wir Probleme in der Abwehr. Mit dieser Einstellung zum Kampf bei jedem Ball hat mich die Mannschaft überrascht. Ich habe gewusst, dass sie eine gute EM gespielt hat, aber ich habe nicht gedacht, dass wir nach diesen beiden Spielen drei Punkte haben. Wir können aber taktisch noch viel verbessern."

Gudmundur Gudmundsson (Island-Teamchef): "Wir hatten am Mittwoch ein sehr schlechtes Spiel gegen Lettland (28:26-Heimsieg, Anm.). Deshalb hatte ich kein gutes Gefühl und wusste, dass es gegen Österreich sehr schwierig wird. Wir hatten über die gesamte Spielzeit Probleme im Angriff, möglicherweise aufgrund von Konzentrationsmangel. Zudem hatten die Tormänner einen sehr, sehr schlechten Tag, so etwas habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Dadurch hatten die Österreicher bei ihren Würfen viel Zuversicht.

Ich will aber damit nicht die Leistung Österreichs schmälern, sie haben verdient gewonnen. Wir müssen erkennen, dass die Erfolge der letzten Turniere Vergangenheit sind und uns auf die Gegenwart und die Zukunft konzentrieren."

Viktor Szilagyi (ÖHB-Kapitän): "Es ist unbeschreiblich. Wir haben so viel in das Spiel und auch in die vergangenen Tage investiert, und jetzt das vor fantastischer Kulisse im eigenen Land. Vielleicht ist es gar keine Sensation mehr. Hier steht eine Mannschaft auf dem Feld, die alles gibt, in der jeder für jeden kämpft und jeder seine Rolle kennt. Dann sind solche Siege möglich."

Nikola Marinovic (ÖHB-Tormann): "Die DVD von diesem Spiel werde ich mir später mit meiner Tochter anschauen. Das ist fast ein Traumstart in die Quali, jetzt ist der Punkt aus Deutschland noch mehr wert. Wir müssen jetzt voll konzentriert gegen Lettland spielen und auf jeden Fall gewinnen."

Patrick Fölser (ÖHB-Kreisläufer): "Es war großartig, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen."