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Die Spiralgalaxie NGC4911 - eine "Hubble"-Aufnahme

Foto: AP/NASA

Mehr als 250.000 Hobby-Astronomen und -Astronominnen haben bislang am Projekt "Galaxy Zoo" teilgenommen und der Forschung per Internet geholfen, Bilder von fernen Galaxien zu klassifizieren. Beim Projekt geht es darum, Fotos von interessanten Galaxien zu untersuchen und eine Reihe von Fragen zu beantworten. Die neueste Version des Webportals, "Galaxy Zoo: Hubble", gibt es seit wenigen Tagen auch auf Deutsch.

Die Beteiligung am ersten Teil des Projekts - ausgerufen im Jahr 2007 - hatte alle Erwartungen übertroffen: 150.000 Menschen aus der ganzen Welt machten mit und innerhalb von 18 Monaten gingen 80 Millionen Klassifizierungen zu den eine Million kosmischen Objekten ein. Manchen gelangen auch Entdeckungen: Wie auf derStandard.at berichtet, fand die niederländische Lehrerin Hanny van Arkel ein mysteriöses gasförmiges Objekt mit einem Loch in der Mitte, quasi einen "kosmischen Geist". Das Objekt erhielt den Spitznamen "Hanny's Voorwerp" (niederländisch für Objekt). Für Teil 2 des Projekts wurden die 250.000 interessantesten und hellsten Galaxien ausgesucht. In der neuesten Version des Webportals, "Galaxy Zoo: Hubble", werden Bilder von hunderttausenden ferner Galaxien ausgewertet, die das Weltraumteleskop "Hubble" aufgenommen hat.

Die deutsche Version des Portals ist in Zusammenarbeit mit dem Haus der Astronomie in Heidelberg entstanden. Aktuelle Neuigkeiten, das Galaxy Zoo-Forum und das Projekt-Blog werden allerdings weiterhin nur auf Englisch zur Verfügung stehen. Dort können sich Interessierte über die Arbeit auf dem Laufenden halten und die Forschungsbeiträge lesen, die aus dem "Galaxy Zoo"-Projekt heraus veröffentlicht werden. (red)