London - In der englischen Fußball-Premier-League steigt am Samstag ein doppeltes Städteduell zwischen Manchester und Birmingham. Zunächst bekommt es Aston Villa mit Manchester United zu tun, kurz danach trifft ManCity auf Birmingham City und will dabei die bisher enttäuschende Bilanz vor eigenem Publikum aufpolieren.

Gerade einmal sieben Tore in sechs Liga-Heimspielen gelangen der Truppe von Roberto Mancini, der die "Citizens" trotz einiger hochkarätiger Offensivspieler stets mit einer Defensivtaktik in bester italienischer Tradition aufs Feld schickt. Dies hatte unter anderem am Mittwoch ein ereignisloses 0:0 im Stadtderby zur Folge, mit dem Innenverteidiger Kolo Toure dennoch zufrieden war. "Wenn man gegen ein Top-Team spielt, ist es das Wichtigste, nicht zu verlieren."

City hält als Vierter bei einer Tordifferenz von plus fünf, während Spitzenreiter Chelsea bisher 28:5 Treffer zu Buche stehen hat. Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Sunderland haben die Londoner alle sechs Partien an der Stamford Bridge ohne Gegentor gewonnen. Das geplante Comeback von Frank Lampard wird dabei allerdings nicht zu sehen sein. Der rekonvaleszente Mittelfeldspieler hatte sich im Abschlusstraining erneut verletzt und wird mit einer Muskelverletzung weitere zwei bis drei Wochen ausfallen. 

Gunners mit schwieriger Aufgabe

Ebenfalls am Sonntag muss Arsenal bei Everton punkten, um im Titelkampf nicht zu weit zurück zu fallen. Die Londoner sind bereits fünf Punkte hinter ihren blauen Stadtrivalen. Für Everton heißt es derweilen den Anschluss halten. Auch ihr in Fahrt kommender Stadtrivale Liverpool versucht bei Stoke an den Europapokalplätze dran zu bleiben.

Aufsteiger Newcastle könnte mit einem Sieg gegen Fulham den fünften Platz sicher halten. Überraschungsteam Bolton will in Wolverhampton den sechsten Platz verteidigen. Champions League-Starter Tottenham wird versuchen zuhause gegen Blackburn die Serie von vier sieglosen Ligaspielen zu durchbrechen.

Vor der 13. Runde gibt es in der Premier League wenig Spielraum zwischen großen Träumen und bitterer Jammerei. Der Fünfte ist nur sechs Punkte vom ersten Abstiegsplatz (18.) entfernt. Der heißt Wigan und empfängt mit West Bromwich Albion den neuen Klub von Ex-Latic Paul Scharner. (red/APA/Reuters)