Nachdem nun erste Geständnisse um Zusammenhang mit der Neonazi-Website "alpen-donau.info" erfolgt sind, stellte die FPÖ in einer Aussendung am Montag klar, dass sie mit dieser Seite "nichts zu tun hätte" und auch bereits mehrmals Anzeigen gegen die Homepage eingebracht habe. Es würden sich, so FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, die Verdachtsmomente bestärken, dass es sich um die "Auftragsarbeit von Agent-Provokateuren handle, mit dem einzigen Ziel der FPÖ zu schaden".

Er forderte die Innen- und die Justizministerin auf, die "wahren Hintermänner" dingfest zu machen. "Wir lassen uns diese unhaltbaren Unterstellungen nicht mehr länger bieten und verlangen rascheste Aufklärung", so Kickl. (red, derStandard.at, 15.11.2010)