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Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat den Feminismus in der aktuellen Debatte gegen Kritik verteidigt.

Foto: REUTERS/Tobias Schwarz

Berlin - Die deutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat den Feminismus in der aktuellen Debatte gegen Kritik verteidigt. Die Ministerin und designierte CDU-Vize sagte "Bild am Sonntag": "Die Frauenbewegung hat den Frauen und dem Land genutzt. Als ich geboren wurde, durfte eine Frau kein eigenes Konto haben. Ein Mann konnte ohne ihr Einverständnis ihren Job kündigen. Als ich Abitur machte, waren Frauenmannschaften beim DFB noch verboten." Mittlerweile seien die Verhältnisse andere, sagte von der Leyen: "Heute bereiten sich meine Töchter auf ihren eigenen Beruf vor und werden verlangen, genauso viel zu verdienen wie ein Mann im selben Job. Gut so!"

Mit großer Verve für Fraueninteressen

Auf die Frage, ob sie selber eine Feministin sei, antwortete die Ministerin: "Alle, die mich kennen, wissen, dass ich mich schon immer mit großer Verve für Fraueninteressen eingesetzt habe." Auf dem Montag beginnenden CDU-Parteitag in Karlsruhe will von der Leyen zur stellvertretenden Parteivorsitzenden der CDU gewählt werden. (APA)