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Bei der Kollision wurde das Tierschützerboot "Ady Gil" (im Vordergrund) zerstört, die Besatzung musste gerettet werden. Im Hintergrund: der Walfänger "Shonan Maru 2".

Foto: AP/Jo-Anne McArthur

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So hatte "Ady Gil" im Oktober 2009 bei der Präsentation durch die Sea Shepherd Conservation Society in Los Angeles, California, ausgesehen.

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An der Kollision zwischen einem japanischen Walfangschiff und einem Boot der Tierschutzorganisation Sea Shepherd Anfang des Jahres waren nach Angaben von neuseeländischen Ermittlern beide Seiten Schuld. Nachdem beide Schiffe im Jänner in der Antarktis zusammengestoßen waren, hatten die Tierschützer den Vorwurf erhoben, dass japanische Schiff habe ihr Schnellboot "Ady Gil" absichtlich gerammt. Die Walfänger hatten dies bestritten und gesagt, der Kapitän der "Ady Gil" habe absichtlich ihren Kurs gekreuzt.

In dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der neuseeländischen See-Verkehrssicherheitsbehörde heißt es nun, dass "kein Beweis gefunden wurde, dass einer der Kapitäne die Kollision absichtlich herbeigeführt hat". Allerdings kommen die Ermittler auch zu dem Schluss, dass sowohl die Kapitäne wie auch die Besatzungen daran gescheitert wären, angemessen zu reagieren, um den Zusammenstoß zu vermeiden.

Während der Walfänger "Shonan Maru 2" damals anscheinend keine Schäden davon getragen hatte, wurden die sechs Tierschützer noch vor dem Sinken der schwer beschädigten "Ady Gil" gerettet. (APA)